Fotogalerie

Karte

Großer Herrgott

Tourist-Information Wintrich
Bergstraße 3
54487 Wintrich

Tel. (0049) 6534 8628
Fax (0049) 6534 1512


email
Internet

Beschreibung

"Seit mehr als 50 Jahren steht der „Große Herrgott“ weithin sichtbar auf dem Geierskopf hoch über Wintrich. Das beliebte Wahrzeichen ist mit einer Höhe von 8,07 Metern und einer Breite von 5,25 Metern wohl eines der größten Kreuze in Rheinland-Pfalz. 1968 erhielt die Gemeinde Wintrich die mächtige steinerne Christusfigur als Geschenk. Die Statue wurde von der Künstlerin Lucy Hillebrand geschaffen und stand zunächst in einer Kirche in Wiesbaden, doch sie gefiel den Kirchenoberen nicht und wurde rasch in den Keller verbannt. Der Wintricher Josef Reinhard die in Einzelteile zerlegte Steinfigur. Er störte sich nicht an dem vermeintlich zu großen Kopf und dem schmalen Leib, sondern war begeistert und brachte den Christuskorpus nach Wintrich. Auf einem Betonkreuz steht er seither als Sinnbild „Großer Herrgott“ inmitten dieser Weinbergslage, die neben dem Ohligsberg die beste Wintrichs ist und dank des Schieferbodens besonders fruchtige und mineralisch geprägte Weine beschert. Ihren Namen hat die Weinlage „Wintricher Großer Herrgott“ übrigens nicht von der Statue. Früher befand sich oberhalb von Wintrich eine kleine Kapelle mit Kruzifix. Immer wenn sich die Leute dorthin begaben, gingen sie redensartlich „zum großen Herrgott“. Aus dieser Wendung entstand 1830 eine Katasterlage, doch erst 100 Jahre später trug auch der Wein offiziell den Namen „Wintricher Großer Herrgott“. Als Aussichtspunkt bietet der ""Große Herrgott"" einen einmaligen Blick über Wintrich, die Staustufe und das Moseltal. Ein idealer Rastplatz für Wanderer, die auf dem Weinlehrpfad, Glasweg, Flaschenweg, Herrgotts‘ Wanderweg oder 5-Täler-Weg unterwegs sind. Im angrenzenden ""Königinnenweinberg"" pflanzt jede Wintricher Weinkönigin anlässlich der „Wintricher Weinblütenwanderung“ eine der Weinrebe. Wer mag kann einen kleinen Abstecher zu den etwas oberhalb gelegenen Bildstöcke „Sieben Schmerzen Marias“ machen."